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Die Gemeinde Vöhl liegt in Nord-Hessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg - einiges südwestlich von Kassel. GeografieGeografische LageDort liegt sie im nördlichen Teil des Naturparks Kellerwald-Edersee am Edersee. NachbargemeindenVöhl grenzt im Norden an die Stadt Korbach, im Osten an die Stadt Waldeck und die Gemeinde Edertal, im Süden an die Städte Frankenau und Frankenberg, sowie im Westen an die Stadt Lichtenfels (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg). GliederungDie einzelnen Ortsteile, die zumeist nur sehr klein sind, breiten sich - nordwestlich und südöstlich - am westlichen Ende des Edersees aus:
Außerdem gehören dazu:
Gewässer
GeschichteBodenfunde belegen eine kontinuierliche Besiedelung der Gegend seit der Steinzeit. Im Frühmittelalter verlief hier die Grenze zwischen sächsischem und fränkischem Stammesgebiet, was sich noch heute an der Sprachgrenze zwischen Mitteldeutsch und Niederdeutsch erkennen lässt, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert. Das Gebiet der Gemeinde Vöhl deckt sich im Wesentlichen mit dem der alten Herrschaft Itter, die sich im Hochmittelalter im vormaligen Ittergau ausbildete. Nach dem Aussterben der Herren zu Itter wurde das Gebiet zwischen Hessen und Mainz geteilt. Nach zwischenzeitlicher Verpfändung an die Grafen von Waldeck und die Wolff von Gudensberg, gelangte die Herrschaft Itter 1589 endgültig an Hessen. Zwischen den Linien Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt umstritten, fiel sie 1650 endgültig an letztere und bildete eine Enklave im Waldeckschen Gebiet. 1821 wurde im Zuge einer Verwaltungsreform aus der Herrschaft Itter der Kreis Vöhl, bis das Gebiet 1866 an Preußen fiel und 1886 in den Kreis Frankenberg eingegliedert wurde. EingemeindungenAm 1. Februar 1971 schlossen sich die Gemeinden Dorfitter, Herzhausen und Thalitter zur Gemeinde Ittertal zusammen und Vöhl bildete mit Asel und Basdorf eine neue Gemeinde. Am 1. Januar 1972 bildete sich die Gemeinde Hessenstein aus den Orten Buchenberg, Ederbringhausen, Harbshausen, Kirchlotheim, Niederorke, Oberorke und Schmittlotheim. Die Gemeinden Marienhagen und Obernburg blieben vorerst selbständig. Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Hessenstein, Marienhagen, Obernburg, Ittertal und Vöhl zur Großgemeinde Vöhl zusammengeschlossen. Verwaltungssitz ist der Ortsteil Vöhl. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
WappenDas Wappen der Gemeinde Vöhl zeigt im silbernen Schild auf grünem Grund eine rote, blaubedachte Burg mit heraldisch rechtsgestelltem Turm, davor im blauen Schild einen goldengekrönten und rotgezungten, von Silber und Rot geteilten Löwen. Es wurde der Gemeinde am 17. August 1977 durch den hessischen Innenminister genehmigt. Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenAusflugsmöglichkeiten
Persönlichkeiten
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