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Waal ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe. GeografieWaal liegt in der Region Allgäu. Im Ortskern entspringt die Singold, die in Augsburg in die Wertach mündet. Ausdehnung des GemeindegebietesDas Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Waal, Bronnen, Emmenhausen und Waalhaupten. Zum Markt Waal gehören unter anderem die Orte Waal, Bronnen, Emmenhausen, Jägerhaus und Waalhaupten. GeschichteIm Jahre 890 wurde Waal erstmals in einer Tauschurkunde des Klosters Ottobeuren erwähnt. Der Markt Waal war Sitz einer Herrschaft, die um 1800 Franz Ludwig Reichsgraf Schenk von Castell, dem so genannten Malefizschenk, gehörte. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Eingemeindet wurden bei der Gebietsreform in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts die Gemeinden Emmenhausen, Bronnen und Waalhaupten. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.737, 1987 dann 1.784 und im Jahr 2000 2.013 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Josef Demmler (Bürg.bl./Fr.Wähler Waalhaupten). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 757 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 61 T€. WappenDas Wappen zeigt in Silber und aus silbernen Wolken wachsend den Heiligen Nikolaus in rotem Ornat, der in der rechten Hand den Bischofstab und in der linken ein Meßbuch, darauf drei goldene Kugeln, hält. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 102 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 101 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 641. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 61 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.602 ha, davon waren 946 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Persönlichkeiten
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