Waibstadt in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar
Koordinaten: 49° 18′ N, 8° 55′ O
Höhe: 172 m ü. NN
Fläche: 25,57 km²
Einwohner: 5736
Bevölkerungsdichte: 224 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74915 (alt: 6923)
Vorwahl: 07263
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 091
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 31
74915 Waibstadt
Webpräsenz: www.waibstadt.de
Bürgermeister: Hans Wolfgang Riedel (CDU)

Waibstadt ist eine Stadt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Die Gemeinde gehört ferner dem Gemeindeverwaltungsverband "Waibstadt" und der Tourismusregion Brunnenregion an.

Geografie

Geografische Lage

Waibstadt liegt im Schwarzbachtal im nördlichen Kraichgau, zwischen Heidelberg und Heilbronn.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Nordwesten an Neidenstein, im Norden an Epfenbach, im Nordosten an Helmstadt-Bargen, im Osten an die Stadt Neckarbischofsheim, im Süden an die Stadt Sinsheim und im Westen an Zuzenhausen und Eschelbronn.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt Waibstadt gehören die beiden Stadtteile Bernau und Daisbach zur Stadt.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung entstammt dem Jahre 795, es gibt allerdings Indizien dafür, dass es an derselben Stelle bereits in der römischen Zeit eine Siedlung gab. In der fränkischen Zeit wurde Waibstadt befestigt und hat die Rechte einer Freien Reichsstadt verliehen bekommen. Diese Privilegien wurden im Jahre 1347 vom Kaiser Ludwig IV. bestätigt. Die meiste Zeit seiner Geschichte war Waibstadt verpfändet, zunächst bis 1339 an das Hochstift Speyer, dann lange Zeit an die Kurpfalz. Ab dem 17. Jahrhundert lag das Pfand wieder bei Speyer. Obwohl Waibstadt sich wiederholt bemühte wieder reichsunmittelbar zu werden, gelang dies nicht.

Zum Teil im 17. Jahrhundert und endgültig im 19. Jahrhundert wurden die Stadtbefestigungen abgetragen. 1803 gelangte Waibstadt zu Baden. 1971 wurde Daisbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 2.563
  • 1910: 2.554
  • 1939: 2.402
  • 1950: 4.002
  • 1961: 3.899
  • 1970: 4.696
  • 1980: 4.840
  • 1990: 5.268
  • 2001: 5.730

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern. Bei der Wahl 2004 gewann die CDU 10 Mandate.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Gold ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler. Das Wappen geht auf ein Siegel aus dem Jahr 1337 zurück. Es zeigt den für Reichsstädte üblichen Reichsadler. Die Flagge ist Schwarz-Gelb und wurde 1962 vom Innenministerium verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Burgruine Daisbach
  • zahlreiche Fachwerkhäuser
  • jüdischer Friedhof aus dem 16. Jahrhundert und das Mausoleum von Hermann Weil aus den 1920er Jahren
  • neogotische katholische Pfarrkirche aus dem Jahre 1868

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Waibstadt liegt direkt an der Bundesstraße 292. Über diese erreicht man in 7 km Entfernung die Bundesautobahn 6 , Anschlussstelle Sinsheim.

Öffentlicher Nahverkehr

Waibstadt liegt an der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim – Aglasterhausen), die gemeinsam mit der Elsenztalbahn bis 2009 elektrifiziert und in das Netz der S-Bahn RheinNeckar aufgenommen wird. Dadurch entstehen umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim. Außerdem ist die Stadt durch Buslinien mit Sinsheim verbunden.

Behörden und Einrichtungen

Waibstadt ist Sitz des Dekanats Kraichgau des Erzbistums Freiburg.




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Informationsportal über Waibstadt in Baden-Württemberg - 26.5.2012