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Waldenburg (Württemberg) ist ein Luftkurort in Baden-Württemberg, nördlich von Schwäbisch Hall. GeografieStadtgliederungWaldenburg besteht aus Waldenburg selbst und den Ortsteilen Obersteinbach (173 Einwohner Stand 31. März 2006) und Sailach (222 Einwohner). GeschichteWaldenburg wurde erstmals 1253 urkundlich erwähnt. Bereits 1330 wird sie als Stadt bezeichnet. Mit der hohenlohischen Landesteilung 1553 wurde Waldenburg Residenz der Grafen und späteren Fürsten von Hohenlohe-Waldenburg. Pest und Kriegswirren dezimierten die Bevölkerung im dreißigjährigen Krieg deutlich. Als Folge der Rheinbundakte fiel die Stadt 1806 an das Königreich Württemberg, seit 1952 ist sie Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg. Waldenburg wurde noch im April 1945 durch Beschuss amerikanischer Artillerie zu etwa 40 Prozent zerstört. Fast vollständig zerstört wurde die Stadt jedoch erst nach der Eroberung durch die Amerikaner am 16. und 17. April, die große Teile der Stadt mit Panzern zerstörten und in Brand steckten, wobei amerikanische Kriegsberichterstatter gefilmt haben sollen. Waldenburg wurde schließlich unter Berücksichtigung moderner Aspekte wieder im historischen Gewand aufgebaut. Am 1. Januar 1971 erfolgte die Eingemeindung von Obersteinbach. Einwohnerentwicklung
PolitikWappen und FlaggeBlasonierung: In geteiltem Schild oben in Gold auf grünem Boden drei grüne Tannen, unten in Silber ein schreitender, rot bewehrter hersehender schwarzer Löwe mit untergeschlagenem Schweif. Die Stadtflagge ist Rot-Weiß. PartnerschaftenWaldenburg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Sierck-les-Bains in Lothringen in Frankreich. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrWaldenburg liegt an der Autobahn A 6 und der Bundesstraße B 19. Waldenburg ist Bahnstation an der Strecke Heilbronn–Nürnberg. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Gebäude
SenderIn Waldenburg betreibt der Südwestrundfunk mit dem Fernsehturm Waldenburg einen Grundnetzsender für Radio und Fernsehen. Der SWR wird voraussichtlich im Jahr 2008 auf dem knapp drei Kilometer entfernten Friedrichsberg den neuen, 150 m hohen Sendeturm Waldenburg-Friedrichsberg in Betrieb nehmen, der den jetzigen Sender ablösen wird. Die Bauarbeiten dazu wurden im Juli 2006 aufgenommen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
