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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: |
Karlsruhe |
| Landkreis: |
Neckar-Odenwald-Kreis |
| Koordinaten: |
49° 35′ N, 9° 22′ O |
| Höhe: |
398 m ü. NN |
| Fläche: |
105,88 km² |
| Einwohner: |
12.033 |
| Bevölkerungsdichte: |
114 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
74731 (alt: 6968, 6969) |
| Vorwahlen: |
06282, 06285, 06286 |
| Kfz-Kennzeichen: |
MOS |
| Gemeindeschlüssel: |
08 2 25 109 |
Adresse der
Stadtverwaltung: |
Burgstraße 3
74731 Walldürn |
| Webpräsenz: |
www.wallduern.de
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| Bürgermeister: |
Karl-Heinz Joseph |
Walldürn ist eine Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg.
Bekannt ist die Stadt als Wallfahrtsort des Blutwunders von Walldürn. Auf dem Gebiet von Walldürn befindet sich auch ein römisches Kastell des Obergermanisch-Rätischen Limes, von dem noch die Fundamente des Badehauses sowie mehrere restaurierte Wachtürme erhalten sind. Nur wenig südlich der Stadt begann der mit 80 km längste gerade Abschnitt dieser Grenze zu Germanien. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.
Geographie
Stadtgliederung
Die Stadt besteht aus folgenden Stadtteilen:
- Altheim
- Gerolzahn
- Glashofen
- Gottersdorf
- Groß-Hornbach
- Klein-Hornbach
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- Kaltenbrunn
- Reinhardsachsen
- Rippberg
- Walldürn
- Wettersdorf
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Religionen
- Katholiken etwa 86 %
- Protestanten etwa 11 %
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat der Stadt Walldürn setzt sich seit den Kommunalwahlen von 2004 wie folgt zusammen:
| CDU |
14 Sitze |
| SPD |
7 Sitze |
| DCB |
7 Sitze |
| FWV |
4 Sitze |
Wappen
Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden zwischen zwei grünen Linden eine gezinnte rote Burg mit rechtsstehendem Turm und hochgezogenem Fallgatter im offenen Tor des Turmes, darüber schwebend ein an den Turm gelehnter roter Schild, worin sich ein sechsspeichiges silbernes Rad befindet, das Mainzer Rad.”
Deutung: Bäume und Burg könnten "redend" für den Ortsnamen stehen, sich aber auch auf die ehemalige Burg beziehen oder als Stadtsymbol gemeint sein. Der kurmainzische landesherrliche Wappenschild wurde im 19. Jahrhundert zuweilen durch das badische Wappen ersetzt.
Städtepartnerschaften
- Mit Montereau-Fault-Yonne in Frankreich besteht seit 1970 eine Städtepartnerschaft.
- Die Gemeinde Küllstedt im thüringischen Eichsfeld ist ebenfalls Walldürner Partnergemeinde.
- Im März 2005 wurde mit der ungarischen Stadt Szentgotthard eine dritte Städtepartnerschaft geschlossen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehrsanbindung
- Bundesautobahn 81, Ausfahrten: 4 und 5 Ahorn, Boxberg (südlich von Würzburg)
- Bundesstraße 27 (Neckartal, zwischen Mosbach und Tauberbischofsheim)
- Bundesstraße 47 (über Michelstadt ins Rheintal)
- Eisenbahnstrecke (Madonnenlandbahn Seckach - Miltenberg)
- Örtlicher Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Walldürn mit der (ICAO-Kennung: EDEW)
Öffentliche Einrichtungen
- Geriatrische Rehabilitation mit Alten- und Pflegeheim
- Pflegeheim des ASB St. Maria
- Kinderheim St. Kilian
- Haus der Begegnung HdOT
Staatliche Einrichtungen
- In der Nibelungenkaserne der Bundeswehr ist das Logistikbataillon 461 beheimatet. Bis 1992/1993 waren hier auch das Panzergrenadierbataillon 362, das Panzerartilleriebataillon 365 sowie von 1993 bis 2002 das Raketenartilleriebataillon 122 stationiert.
Bildungseinrichtungen
- Grundschule Walldürn
- Auerberghauptschule Walldürn
- Konrad-von-Dürn-Realschule Walldürn
- Städtische Musikschule
- Frankenlandschule Walldürn mit folgenden Bildungszweigen:
- Wirtschaftsgymnasium
- Kaufmännisches Berufskolleg I
- Kaufmännisches Berufskolleg II
- Kaufmännisches Berufskolleg Wirtschaftsinformatik
- Wirtschaftsschule
- Berufsfachschule für Bürotechnik
- Kaufmännische Berufsschule
Freizeit- und Sportanlagen
Walldürn verfügt über ein Freizeitangebot mit Hallen- und Freibad, Sauna, Tennis (In- und Outdoor), Kegelbahnen, Golfplatz, Wildgehege, Ponyreiten, Postkutschenfahrten, Rad- und Wanderwegen sowie einer Spiel- und Erholungsanlage im Marsbachtal.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Landschaftsregion im Odenwald, in der die Stadt liegt, wird wegen der zahlreichen Madonnenstatuen und Bildstöcke, die sich an den Häusern oder entlang der Wege befinden, auch als „Madonnenländchen” bezeichnet. Die touristischen Routen Deutsche Limes-Straße und Siegfried-Straße führen durch die Stadt und laden zur Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten ein. Die katholische Wallfahrt zum Heiligen Blut (Ausstellung eines Korporales) ist ein jährlicher Höhepunkt in der Region.
Museen
- Stadt- und Wallfahrtsmuseum mit Marienstatue
- Augustinerkonvent mit Elfenbeinmuseum
- Odenwälder Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf mit 16 historische Dorfgebäuden
- Lichtermuseum im Ortsteil Wettersdorf
- Kultur- und Kunstmuseum
- Elfenbeinmuseum
Bauwerke
- Überreste der Historischen Stadtmauer von 1335
- Historisches Rathaus von 1448
- Altes Schloss von 1492
- Wallfahrtsbasilika mit Wallfahrtsplatz
- Limeslehrpfad, Römerbad und Kleinkastell Haselburg
- „Walldürner Kunstmeile”
- Limesausgrabungen
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
- Walter Zimmermann (1892-1980), Biologe und Botaniker
- August Berberich (1912-1982), CDU-Politiker
- Peter Hauk (*1960), MdL (CDU), Minister für Ernährung und Ländlichen Raum in der Landesregierung von Baden-Württemberg
- Silvia Neid (*1964), Fußballspielerin und Trainerin der deutschen Fußballnationalmannschaft der Damen
- Rolf Miller (*1967), Kabarettist
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Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
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