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Wallertheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz, (Deutschland). Bekannt wurde Wallertheim durch archäologische Funde aus der Steinzeit und Keltenzeit. Aus der Steinzeit stammen die Jagdbeutereste von Neandertalern, die Wisente gejagt hatten. Im Mainzer Landesmuseum befindet sich das keltische Wallertheimer Hündchen, ein etwa 2 cm langes, gläsernes Hündchen, das eine Grabbeigabe eines Kindes war. GeografieGeografische LageDie Weinbaugemeinde Wallertheim liegt im größten Weinbau treibenden Landkreis Deutschlands und mitten im Weinanbaugebiet Rheinhessen. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Wörrstadt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Wörrstadt hat. Die Nachbargemeinden sind Gau-Weinheim, Sulzheim, Armsheim und Gau-Bickelheim. Wallertheim liegt am Fuße des Wiesberg und durch es fliest der gleich benannte Wiesbach. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Wallertheim setzt sich aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) WappenBeschreibung: Von Blau und Silber schräglinks geteilt, oben eine schrägliegende silberne Krümme, beseitet von zwei sich kreuzenden ebenfalls schrägliegenden silbernen Buchenzweigen, unten ein dreiblättriges grünes Kleeblatt. Regelmäßige VeranstaltungenDie alljährige Kerb findet immer am 3. Wochenende im September statt. ArchäologieIn Wallertheim wurden bis zum heutigen Tage eine Vielzahl archologischer Funde gemacht. Von diesen ist das Wallertheimer-Hündchen das wohl bekannteste. Es ist 2.1cm lang und 1,6cm breit. Es besteht aus bauem Glas das mit weißen fäden überzogen ist. Erkennungsmerkmale sind die kurzen runden Beine und die spitzen Ohre aus dem etws zu großem Kopf. Des weiteren wurden in Wallertheim zwei wichtige Ur-Pferde gefunden. Der unmittelbarer Vorfahre des heutigen Europäischen Hausesels der vor ca. 10000 Jahren ausgestorben ist. Er hies Hemionus (Halbesel). Das andere Urpferd ist Germanische Pferd, ein unmittelbarer Vorfahre des Hauspferds. Auch dieses ist vor etwa 10000Jahren ausgestorben. Literatur
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