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Weibersbrunn ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. GeografieWeibersbrunn liegt in der Region Bayerischer Untermain. Es existieren folgende Gemarkungen: Weibersbrunn, Rohrbrunner Forst. GeschichteDer Ort Weibersbrunn wurde 1706 gegründet als Standort eines neuen Betriebes der Kurmainzischen Spiegelmanufaktur, die bereits Glashütten in Lohr und Rechtenbach unterhielt. 1717 entstand die „Weibersbrunner Spiegelhütte”. Im Jahre 1746 beantragten die Arbeiter der Hütte den Bau einer eigenen Pfarrkirche oder zumindest einer Kapelle. Durch die Fertigung von Barockkelchen und Barockpokalen aus Glas wurde Weibersbrunn weithin bekannt, durch das später hier produzierte „Mondglas”, halbkreisförmiges Scheibenglas, wurde der Ort international berühmt. Das kurmainzische Gebiet im Hochspessart wurde 1803 dem Fürstentum Aschaffenburg zugeschlagen und wurde 1810 ein Teil des Großherzogtums Frankfurt, kam aber 1814/16 über Österreich an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Im jahr 2006 feierte die Gemeinde die 300-Jahrfeier mit einem großen Fest. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.817, 1987 dann 1.934,im Jahr 2000 2.146 und 2006 2.109 Einwohner gezählt. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Weibersbrunn hat 15 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) BürgermeisterBürgermeister ist Herbert Rüppel (SPD). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Erich Noll (SPD). Wirtschaft und InfrastrukturDie Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 975 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 144 T€. Wirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 52 und im Bereich Handel und Verkehr 41 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 304 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 818. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 zwei landwirtschaftliche Betriebe. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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