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Weißenthurm ist eine Stadt am Mittelrhein zwischen Andernach und Koblenz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz. Benannt wurde die Stadt nach einem alten Grenzturm, der am Übergang zwischen den Kurfürstentümern Trier und Köln lag. Der Weiße Thurm gehört bis heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt ebenso wie die katholische Pfarrkirche und das Hoche-Denkmal, das an den Rheinübergang der französischen Sambre- und Maasarmee unter General Lazare Hoche am 18. April 1797 erinnert. Weißenthurm verfügt mit zwei Bundesstraßen (B 9, B 256), der Anbindung an Bahn und Rheinschifffahrt sowie mit der Raiffeisenbrücke nach Neuwied über eine gute Verkehrslage. Der Stadt vorgelagert ist die Rheininsel Weißenthurmer Werth, die über die Rheinbrücke erreichbar ist. Im Norden grenzt Weißenthurm an die Mündung der Nette in den Rhein. Früher war der Ort vor allem industriell geprägt. Aufgrund der drei Haupterwerbszweige - Bimsindustrie, Brauereien (Schultheis, Nette-Bräu, Bock und Efinger) und Blechverarbeitung (Ball Packaging und Impress, ehem. Schmalbach-Lubeca) wurde Weißenthurm auch als "3B-Stadt" bezeichnet. Die Bimsindustrie ist verschwunden, da der Rohstoff Bims abgebaut ist. Die beiden letzten größeren Brauereien Schultheis- und Nettebrauerei mussten dem Druck der "Großen" weichen. Die Blechverarbeitung ist derzeit der größte Gewerbesteuerzahler. Das Stadtgebiet von Weißenthurm ist sehr klein, so dass eine Ausdehnung der Stadt kaum möglich ist. Nach Größe und Wirtschaftskraft hat Mülheim-Kärlich in den letzten Jahrzehnten Weißenthurm fast den Rang in der Verbandsgemeinde abgelaufen. Einwohnerentwicklung
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