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Wertingen ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen. GeografieDie Stadt an der unteren Zusam, die wenige Kilometer nördlich in die Donau mündet, wird von einem langgezogenen Höhenrücken vom Donauried getrennt. Wertingen liegt im großen Naturpark Augsburg-Westliche Wälder, der von den Flüssen Donau, Lech, Wertach und Mindel begrenzt wird. Augsburg ist 28 km, Donauwörth 22 km und die Kreisstadt Dillingen an der Donau 14 km entfernt. Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Buttenwiesen, Kühlenthal, Biberbach, Laugna, Zusamaltheim und Binswangen. Die Innenstadt besitzt markante Giebel aus dem 17. und 18. Jahrhundert, teilweise in Fachwerkbauweise. Der Marktplatz ist verkehrsberuhigt. Stadtteile(mit Jahr der Eingemeindung)
StadtwappenBlasonierung: Über einem Schildfuß mit dem bayerischen Wecken in von Rot und Silber gespaltenem Feld eine zweitürmige Kirche in perspektivischer Ansicht. Die Kirche, eine Darstellung der Stadtpfarrkirche, findet sich bereits im ältesten Stadtsiegel von 1297, die bayerischen Wecken kamen 1881 zum Wittelsbacher Jubiläum hinzu. GeschichteFunde aus der Keltenzeit (vor etwa 2.000 Jahren) belegen die Eisenverhüttung (Raseneisenerz) in Gebiet um Wertingen. Im 5. Jahrhundert n. Chr. besiedelten Alemannen die Donau-Seitentäler. 1122 taucht Wertingen erstmals urkundlich auf. Bayern-Herzog Ludwig der Strenge erbte das Wertinger Gebiet 1268. Das bayrische Lehen kam 1348 für fast 120 Jahre an die Augsburger Patrizier-Familie Langenmantel. Von 1467 bis 1700 im Besitz derer von Pappenheim, gab es in der Folgezeit Unstimmigkeiten über die Neuvergabe des Lehens. Nach den Herrschaften der Fürsten Lobkowitz und Grimberghen wurden die Lehen Wertingen und Hohenreichen ab 1768 nicht mehr vergeben, die Verwaltung oblag einem Pfleggericht. 1805 besiegten die Franzosen unter Napoleon mit den verbündeten Bayern, Württemberger und Badenern die Österreicher mit ihren Koalitionspartnern Russland, Schweden und Großbritannien bei Wertingen. Dieses Gefecht war Auftakt für die totale Niederlage der Österreicher bei Austerlitz. Zur Erinnerung ist der Name Wertingen am Pariser Triumphbogen an erster Stelle gemeißelt. Weitere Daten:
Politik1. Bürgermeister ist Willy Lehmeier (Freie Wähler). Er wurde 2002 Nachfolger von Dietrich Riesebeck (SPD). Sitzverteilung im 20köpfigen Stadtrat (Stand Kommunalwahl 2002):
StädtepartnerschaftSeit 1989 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Fère-en-Tardenois in der Champagne. Kultur und SehenswürdigkeitenMusik
MuseenZeitgenössische Kunstsammlung im ehemaligen Amtsgericht Bauwerke
Kulinarische Spezialitäten
Wirtschaft und InfrastrukturBildungWertingen hat eine Staatliche Realschule, ein Gymnasium, Grund- und Hauptschule, eine Musikschule, eine Montessori-Schule, Altenpflegeschule und Krankenschwesternschule im Kreiskrankenhaus Wertingen. VerkehrsanbindungVon Wertingen aus führen Verbindungsstraßen in die umliegenden Städte Dillingen an der Donau, Höchstädt an der Donau, Donauwörth sowie Augsburg. Im 20 km südlich gelegenen Zusmarshausen besteht Anschluss an die Bundesautobahn 8 (München - Stuttgart). Der Bahnhof in Meitingen befindet sich 13 km östlich in der Stadt (Bahnlinie Augsburg - Donauwörth). Der öffentliche Nahverkehr wird in Wertingen und Umgebung vom Augsburger Verkehrsverbund (AVV) abgewickelt. Persönlichkeiten
SonstigesIn Wertingen gibt es seit 1997 eine private Wetterstation. Seit 2003 werden hier täglich die Wetterdaten dokumentiert und für die Allgemeinheit unter www.wetterstation-wertingen.info.ms dargestellt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
