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Die amtsangehörige Gemeinde Westerhorn liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein (Deutschland). Geografie und VerkehrWesterhorn liegt etwa 8 km nordwestlich von Barmstedt und gehört zusammen mit den Ortschaften Brande-Hörnerkichen, Osterhorn und Bokel zum Amtsbezirk Hörnerkirchen. Die Kremper Au und der Westerhorner Bek fließen durch die Gemeinde. Westerhorn besteht aus den Ortsteilen Westerhorn und Dauenhof mit dem gleichnamigen Bahnhof, der an der Eisenbahnstrecke Hamburg-Altona - Neumünster - Kiel/Flensburg liegt und zum Hamburger Verkehrsverbund gehört. Die Bundesautobahn 23 ist mit ihrer Auffahrt Hohenfelde (Steinburg) etwa drei Kilometer entfernt. In Planung ist der Bau der A 20, die von der A 7 (Bad Bramstedt)nördlich an Westerhorn vorbeiführt und über Glückstadt unter der Elbe in Richtung Niedersachsen weitergeführt wird. Ortsbildprägend ist das Winselmoor an der nordwestlichen Gemeindegrenze zum benachbarten Kreis Steinburg. Hierbei handelt es sich wie auch bei dem angrenzenden Breitenburger Moor, das auch von Westerhorn aus bewirtschaftet wird, um ein Hochmoor, in dem seit mehreren Jahrzehnten industriell Torf abgebaut wird. PolitikSeit der Kommunalwahl 2003 hat die SPD einen, die CDU sechs und die Wählergemeinschaft FWW vier Sitze der Gemeindevertretung. Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde ist Bernd Reimers (CDU), der seinem langjährigen Vorgänger Helmut Thies (CDU) folgte. Stellvertreter sind Magda Mauckisch (FWW) und Harry Unger (CDU). SportEinziger am Ort bestehender Sportverein ist der Kegelsportverein Dauenhof e.V., der aus drei Klubs besteht, die das SportKegeln auf Bohlebahnen betreiben. An der Spitze des KSV Dauenhof steht schon seit einigen Jahren Johannes Freese, der seinen Vorgängern Werner Krohn, Uwe Krause und Peter Thies folgte. Gegründet wurde der Verein im Jahre 1955 von Gustav Blüdorn, der auch lange Jahre die Präsidentschaft innehatte. Seine ersten Kugeln schob er bereits im Jahre 1926 auf der damals neuen Kegelbahn am Bahnhof in Dauenhof und gilt damit zu Recht als Kegelpionier in der Region. Er holte sich verschiedene Meistertitel auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Ein besonderes Anliegen war ihm der Aufbau der bis in die 80er Jahre hinein erfolgreichen Dauenhofer Keglerjugend, die damals Furore machte. Aus ihr gingen u.a. die Itzehoer Bundesligaspieler Sabine Hermsmeier (spätere Schnabel) und Guido Schümann hervor. Auch wenn Gustav Blüdorn und seine nicht minder bekannte Ehefrau Käte schon im Jahre 1995 verstarben, so wird ihrer auch heute noch gedacht: Alljährlich spielen die Aktiven des Vereins getrennt nach Frauen und Männern den Blüdorn-Pokal aus, der noch von dem Ehepaar selbst gestiftet wurde und als ewige Wandertrophäe gilt. Mit einem Jubiläumsturnier wurde das 50jährige Bestehen des Vereins im Jahre 2005 begangen. FeuerwehrWesterhorn hat eine Freiwillige Feuerwehr mit im Schnitt 35 Aktiven Feuerwehrmännern. 2005 löste der amtierende Wehrführer Kay Sierk den seit 1993 amtierenden Wehrführer Manfred Berger ab. Literatur
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