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Die amtsangehörige Gemeinde Westerrade ist ein Rundling im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Geografie und VerkehrWesterrade liegt etwa 8 km östlich von Bad Segeberg in ländlicher Umgebung am Wardersee. Südlich verläuft die Bundesstraße 206 von Bad Segeberg nach Lübeck, nördlich die Bundesstraße 432 von Bad Segeberg nach Scharbeutz. Das Gemeindegebiet weist einen relativ hohen Waldanteil auf. GeschichteArchäologische Funde belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung des Gemeindegebiets. Der Ort wurde 1249 erstmals urkundlich erwähnt. Schon 1754 gab es eine Schule in Westerrade, die bis 1964 Bestand hatte. Seit 1984 hat die Gemeinde ein Wappen und seit dem folgenden Jahr auch eine Gemeindeflagge. WirtschaftDas Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, es gibt jedoch auch ausgedehnte Wohnsiedlungen. In der Gemeinde befinden sich einige Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. PolitikVon den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AKPV seit der Kommunalwahl 2003 fünf Sitze und die CDU vier. WappenIn Grün ein gesenkter goldener Wellenbalken, darüber ein auffliegender, golden bewehrter silberner Reiher mit einem goldenen Fisch im Schnabel; darunter ein bewurzelter, ausschlagender silberner Baumstumpf. Historische Begründung: Bis heute sind große Teile der weiteren Umgebung Westerrades in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Mit ihren Flußläufen und Seeufern bilden sie für den in seinem Bestand gefährdeten Graureiher ein günstiges Brutgebiet. Der Wellenbalken deutet den Verlauf der Struckau an, welche die Gemeinde in zwei früher als Westerund Osterrade unterschiedene Ortsteile teilt. Der Name des Ortes, "westliche Rodung", weist auf die Entstehung des Ortes inmitten eines Waldgebietes hin. Der Baumstumpf im Wappen bezieht sich deshalb einerseits auf die Gründungsphase des Ortes, ist zum anderen aber auch bildliche Darstellung des Ortsnamens. Die Umwandlung eines Lebensraumes in einen neuen findet durch das Wiederausschlagen des Stumpfes ihren Ausdruck. Die Farben Grün und Gold betonen noch einmal den wohltuenden Reiz der natürlichen Landschaft in der weiteren Umgebung des Ortes. FlaggeIm Liek das Gemeindewappen ohne Schild. Das fliegende Ende ist in elf abwechselnd gelbe und grüne waagerechte Streifen geteilt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
