Wiesentheid in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Verwaltungsge-
meinschaft:
Wiesentheid
Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 21′ O
Höhe: 249 m ü. NN
Fläche: 33,33 km²
Einwohner: 4815
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97353
Vorwahl: 09383
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 178
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt Wiesentheid
Balthasar-Neumann-Str. 14
97353 Wiesentheid
Webpräsenz: www.wiesentheid.de
Bürgermeister: Walter Hahn (Bürgerblock)

Wiesentheid ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid.

Geografie

Wiesentheid liegt in der Region Würzburg (Bayerische Planungsregion 2). Es existieren folgende Gemarkungen: Feuerbach, Geesdorf, Reupelsdorf, Untersambach, Wiesentheid.

Geschichte

918 wurde der Ort als "wiesenheida" erstmals urkundlich erwähnt. Die ehemalige Herrschaft der Grafen Schönborn wurde 1806 durch Bayern mediatisiert, von diesem im Zuge von Grenzbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg abgetreten, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet des Marktes wurden 1970 3.476, 1987 dann 3.806 und im Jahr 2000 4.696 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist Walter Hahn (Bürgerblock).

Parteien

Marktgemeinderat mit 16 Sitzen (ohne Bürgermeister):

  • Bürgerblock: 6
  • CSU: 4
  • Wählergemeinschaft Reupelsdorf: 2
  • SPD: 1
  • Christliche Wählergemeinschaft: 1
  • Wählergemeinschaft Geesdorf: 1
  • Wählergemeinschaft Feuerbach: 1

Haushalt

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.265.000,00 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 696.000,00 €.

Städtepartnerschaften

Wiesentheid pflegt eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Rouillac (Department Charente).

Sehenswürdigkeiten

  • Gräfliches Schloss Wiesentheid
  • Kanzleistrasse mit historischen Verwaltungsgebäuden
  • Schlossparkanlage im englischen Gartenstil
  • katholische Pfarrkirche St.Mauritius von Balthasar Neumann
  • historisches Pfarrhaus
  • Kreuzigungsgruppe von Jacob van der Auvera
  • Historische Mariensäule in der Ortsmitte






Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 83, im produzierenden Gewerbe 598 und im Bereich Handel und Verkehr 360 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 444 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1554. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 80 Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 58 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2016 ha, davon waren 1720 ha Ackerfläche und 246 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Wiesentheid liegt an der Autobahnausfahrt Wiesentheid-Rüdenhausen (A 3). Außerdem wird die Marktgemeinde östlich von der Bundesstraße 286 tangiert. Die Bahnstrecke Kitzingen-Schweinfurt, die Wiesentheid durchquert, wird nichtmehr regelmäßig genutzt.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 150 Kindergartenplätze mit 155 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 33 Lehrern und 631 Schülern und mit M-Zug
  • Gymnasien: Steigerwaldlandschulheim (mit Internat) mit 59 Lehrern und 904 Schülern (Stand 2005)

Kirchengemeinden

  • Kath. Pfarramt (Pfarrer Hermann-Josef Schöning)
  • Evang. Pfarramt (Pfarrer Hans-Martin Krahnert)



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Informationsportal über Wiesentheid in Bayern - 26.5.2012