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Wilburgstetten ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten. GeografieGeografische LageWer die Romantische Straße von Würzburg, Rothenburg ob der Tauber und Feuchtwangen kommend über Dinkelsbühl nach Nördlingen benutzt, passiert die Gemeinde Wilburgstetten. Sie befindet sich am Zusammenfluß der Rotach mit der Wörnitz. GemeindegliederungNach Wilburgstetten eingegliedert wurde die ehemals selbständige Gemeinde Rühlingstetten. Bereits 1971 und 1972 wurden die Kommunen Wittenbach, Knittelsbach, Greiselbach, Welchenholz und Villersbronn Ortsteile von Wilburgstetten. GeschichteDas Gebiet um Wilburgstetten ist schon in sehr früher Zeit Siedlungsstätte gewesen. 1930 wurde bei Schachtarbeiten westlich der B 25 ein vorgeschichtliches Sitzgrab gefunden, welches von Experten in die Zeit um 2000 vor Christus datiert wird. Die Römer zogen südlich von Wilburgstetten ihren Grenzwall, den Limes. Teile dieser römischen Befestigungsanlage sind bis heute sichtbar und werden im Volksmund als "Teufelsmauer" bezeichnet. Im Mittelalter lag Wilburgstetten im Gebiet der Grafen von Oettingen. Ab 1261 existierte ein eigenständiger Wilburgstettner Ortsadel: die Familie von Rechenberg. Sie waren Truchsesse des o.g. Grafen von Oettingen und wohnten auf der Feste Limburg. Ein weiterer Zweig der Familie besaß die Burg Wilburg inmitten des Dorfes. Sie ist die Namensgeberin der Gemeinde. Von 1431 bis 1805 stand Wilburgstetten unter maßgeblichem Einfluss der Freien Reichsstadt Dinkelsbühl, die auch das Zollrecht an der Wörnitzbrücke innehatte. PolitikWappenGespalten; vorne in Rot ein aufrecht stehender goldener Rechen, hinten in Silber ein halbes blaues Mühlrad am Spalt. Partnergemeinden
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaftIndustrie (Bau und Holz) und Agrarwirtschaft dominieren in Wilburgstetten. Es sind aber auch Einzelhandel, Handwerk, Gaststättengewerbe und andere Dienstleistungsanbieter vorhanden. VerkehrZu erreichen ist Wilburgstetten über die Bundesautobahn 6, Ausfahrten Aurach (35 km), Schnelldorf (21 km) und über die Bundesautobahn 7, Ausfahrt Dinkelsbühl-Fichtenau (20 km). Wilburgstetten befindet sich an der B 25, einem Teil der Romantische Straße. Die Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl wird heute wieder für den Güterverkehr, hauptsächlich zum örtlichen Holzwerk verwendet. Weiterhin wird sie noch von der Museumsbahn des Bayerischen Eisenbahnmuseums zwischen Nördlingen, Dinkelsbühl und Feuchtwangen genutzt. Sehenswürdigkeiten
Persönlichkeiten
Kirche und Vereinswesen
Fremdenverkehr
Vereine
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