Willingen in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Koordinaten: 51° 18′ N, 8° 36′ O
Höhe: 584 m ü. NN
Fläche: 80,19 km²
Einwohner: 6414
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34508
Vorwahl: 05632
Kfz-Kennzeichen: KB
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Waldecker Straße 12
34508 Willingen
Webpräsenz: www.gemeinde-willingen.de
Bürgermeister: Thomas Trachte

Willingen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg im Upland, nordwestliches Hessen (Deutschland).

Willingen ist Wintersportort und wird regelmäßig als „Willingen Hochsauerland” beworben. International bekannt ist es durch die alljählich stattfindenden Weltcup-Skispringen der FIS an der Mühlenkopfschanze.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Willingen befindet sich im Nordostteil des Rothaargebirges in der Region Upland etwa 60 km (Luftlinie) westlich von Kassel. Ihre Kernstadt breitet zwischen den Flussläufen bzw. -tälern von Hoppecke im Westen und Itter im Osten aus. Sie liegt südlich des Hohen Eimbergs (804 m), westlich des Ibergs (720 m), nördlich des Ettelsbergs (837,7 m) und östlich des Hoppernkopfs (801 m), der den südlichsten Berg des Bergzugs „Schellhorn” darstellt.

Nachbargemeinden und -kreise

Willingen grenzt im Norden an die Gemeinde Diemelsee, im Osten an die Stadt Korbach (beide in Hessen), im Süden an die Gemeinde Medebach, im Südwesten an Stadt Winterberg, im Westen an die Stadt Olsberg und Nordwesten an die Stadt Brilon (alle vier im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen).

Gliederung

  • Bömighausen 300 Einwohner (Stand: 1. September 2003)
  • Eimelrod 600 Einwohner
  • Hemmighausen 100 Einwohner
  • Neerdar 165 Einwohner
  • Rattlar 453 Einwohner
  • Schwalefeld 900 Einwohner
  • Usseln 2.100 Einwohner
  • Welleringhausen 83 Einwohner
  • Willingen 3.500 Einwohner (mit Stryck)

Geschichte

Sie wurde 1974 im Rahmen der zweiten Gebietsreform durch Zusammenlegung der Dörfer Bömighausen, Eimelrod, Hemmighausen, Neerdar, Rattlar, Schwalefeld, Welleringhausen und der heilklimatischen Kurorte Usseln und Willingen gegründet. Bis 1929 gehörte Willingen zum Freistaat Waldeck und kam danach zum Freistaat Preußen.

Politik

Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Parteien und Wählergemeinschaften % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,0 11
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,4 10
FDP Freie Demokratische Partei 17,6 5
FWG Freie Wählergemeinschaft Willingen (Upland) 15,0 5
gesamt 100,0 31

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen von Willingen ist die große Eisenbahnbrücke ("Das Viadukt"), die um 1918 erbaut wurde. Die Gemeinde lebt hauptsächlich vom Tourismus (2003: 1,3 Mio Übernachtungen, Wintersport und Kegelvereine). Willingen ist regelmäßiges Ziel von Partytouristen, die in Reisegruppen anreisen. Mühlenkopfschanze Besuchen Sie die größte Großschanze der Welt. Fahren Sie mit der Standseilbahn hinauf zum Anlaufturm und mit dem gläsernen Aufzug bis auf die Schanze hinauf. Geführte Besichtigungen für Gruppen können Sie beim Ski-Club Willingen e.V. buchen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Zu den größten Veranstaltungen in Willingen zählt das jährlich veranstaltete FIS Weltcup-Skispringen von der Mühlenkopfschanze (bis zu 100.000 Zuschauer an drei Tagen) und das jährliche Mountainbike-Event am Ettelsberg, zu dem im Jahr 2005 rund 35.000 Zuschauer kamen. In der Umgebung liegen die Strecken der Bike Arena Sauerland.

Verkehr

Willingen liegt an der Uplandbahn, die von Korbach nach Brilon-Wald führt.

Personen

  • Jochen Behle (Bundestrainer Skilanglauf)



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Informationsportal über Willingen in Hessen - 26.5.2012