
|
Willstätt ist eine Gemeinde im Ortenaukreis (Baden-Württemberg). GeografieGeografische LageWillstätt liegt in 139 bis 146 Meter Höhe in der Oberrheinischen Tiefebene an den Ufern der Kinzig, 10 km von Offenburg, 15 km bis zum Stadtzentrum von Straßburg. NachbargemeindenDie Gemeinde grenzt im Osten an Appenweier, im Süden an die Kreisstadt Offenburg, im Westen und Norden an die Stadt Kehl. GliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Eckartsweier, Hesselhurst, Legelshurst, Sand und Willstätt. PolitikGemeinderatDem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 20 Mitglieder an, neun von der CDU, vier von der Freien Wählervereinigung und drei von der SPD, zwei gehören der Frauenliste an und zwei dem Bürgerforum. Partnerschaften
Wirtschaft und InfrastrukturBildungIn Willstätt gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie jeweils eine Grundschule in den Ortsteilen Eckartsweier, Legelshurst, Sand und Willstätt. Alle weiterführenden Schulen stehen in den umliegenden Städten, vorallem in Kehl, zur Verfügung. In Willstätt geboren
KircheGeschichteDie Kirche in Willstätt ist die einzige noch existierende Barock-Kirche im Hanauerland Am 16. Mai 1753 war die Grundsteinlegung. Ursprünglich sollte sie bis zum 30. Oktober 1754 fertiggestellt sein, jedoch stürzte am 30. Oktober 1754 der Turm ein und zerschmetterte das Langhaus bis zur Hälfte. Grund dafür war eine Sandschicht unter der Kirche. Damit sie trotzdem weitergbaut werden konnte wurde sie 4 Fuß richtung Straße hin verschoben und in den Sand 26 Eichenbäume gesetzt werden. Am Martinstag des Jahres 1756 (11. November 1756) war endlich dann der Tag des Kirchweihfestes. Im 2. Weltkrieg gingen 4 von 6 Fenstern kaputt, 2 waren schwer beschädigt. Der Zwiebelturm wurde ebenfalls angegriffen. Kurz nach dem Kriegsende wurde mit großzügiger Unterstützung der Landeskirche mit der Renovierung der Kirchen außen und innen begonnen. Im Jahr 1975 wurde die Kirche erneut renoviert. Im Jahr 1974 begann der Turm erneut, sich nach Süden zu neigen. Durch die Rheinregulierung war der Grundwasserspiegel abgesunken und die Eichenbalken im Fundament des Turmes befanden sich nur manchmal noch im Grundwasser, wodurch sie faulten. Um den Turm zu retten, durften zunächst die Glocken nicht mehr geläutet werden. Dann bohrte eine Spezialfirma Löcher zu den Fundamenten, spülte unter Wasserdruck die zerbröselten Eichenbalken heraus und füllte die Hohlräume unter hohem Druck mit einem Spezialbeton. Es wurde weiterhin kontrolliert ob sich der Turm neigte. 1979 konnte Entwarnung gegeben werden. Der Turm hatte sich nicht mehr geneigt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
