Winterbach in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Wallhalben
Koordinaten: 49° 18′ N, 7° 28′ O
Höhe: 250 m ü. NN
Fläche: 7,03 km²
Einwohner: 551
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66484
Vorwahl: 06337
Kfz-Kennzeichen: PS
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 228
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 26
66917 Wallhalben
Ortsbürgermeister: Willi Schwarz

Winterbach ist ein Ort der Verbandsgemeinde Wallhalben im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Geografie

Geografische Lage

Winterbach liegt im Wiesbachtal an der Stelle, wo der Wiesbach nach Südwesten abknickt und von Nordosten der Winterbach linksseitig einmündet. Oberhalb des Ortes liegen in Richtung Wiesbach (Pfalz) der Herrenwalderhof und in Richtung Biedershausen der Klosterbergerhof.

Winterbach ist ein klassisches Straßendorf, das sich entlang der L469 von Zweibrücken in Richtung Wallhalben erstreckt.

Ortsteile

Winterbach gliedert sich in die Ortsteile Winterbach und Niederhausen. Niederhausen ist seit der Eingemeindung 1969 ein Teil von Winterbach.

Geschichte

Der erstmals 1180 erwähnte Ort folgte in seiner Zugehörigkeit stets Pfalz-Zweibrücken, Von 12. bis 15. Jahrhundert ist aus Winterbach ein Rittergeschlecht bekannt. Der Ort hatte im Mittelalter eine gewisse Bedeutung und war bis zu seiner Verödung während des Dreißigjährigen Krieges Gerichtsort für das Wiesbachtal. Ab 1715 erfolgte die Wiederbesiedelung und 1727 wurde Winterbach ein Teil der Gemarkung des öd gefallen Dorfes Weiler zugeschlagen.

1479 wurde das 1 km talabwärts gelegene Niederhausen erstmals genannt. Es wurde 1969 nach Winterbach eingemeindet.

Schon seit 1704 existiert der Klosterbergerhof nördlich des Ortes.

Wappen

  • In der Mitte befindet sich der Pfälzer Löwe. Der Löwe war das Wappentier der Zweibrücker Herzöge, der sich auch im Wappen des Landes Rheinland-Pfalz befindet.
  • Die überlagerte Wasserlinie steht für die Zugehörigkeit zum Herzogtum Zweibrücken in Anlehnung an die Brücke im Zweibrücker Stadtwappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Die Ev. Pfarrkirche St. Matthäus mit Kräutergarten wurde 1489 erstmals erwähnt. Der Turm stammt aus der Zeit der Romanik um 1200. Das barocke Kirchenschiff wurde um 1720 wiederhergestellt.

Kräutergarten mit ca. 60 bekannten und weniger bekannten Heilpflanzen des Mittelalters bis zur Neuzeit sowie einigen alten Rosensorten. Inspiriert vom Hortulus, einem Gedicht des Walafried Strabo über seinen Klostergarten auf der Insel Reichenau (9. Jh.), und orientierend am Klosterplan von St. Gallen wurde der Kräutergarten angelegt. Anregungen gaben auch Beschreibungen des pfalz-zweibrückischen Botanikers Hieronymus Bock, der 1545 in Hornbach das New Kreütterbuch verfasste.

Dorfplatz mit Mahnmal an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • August
    • drittes Augustwochende: im jährlichen Wechsel Dorffest oder Kirchenfest
  • September
    • Anfang September: Babybasar
    • drittes Septemberwochenende: Kerwe

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Winterbach liegt direkt an der Landesstraße 469.

Der nächste Verkehrsflughafen ist in Zweibrücken (15 km).

Nächster IC/EC-Halt ist in Homburg (Saar) (20 km). Der nächste regionale Bahnhof befindet sich in Zweibrücken (15 km) an der Strecke Saarbrücken - Pirmasens.

Öffentliche Einrichtungen

  • Kindertagesstätte Winterbach
  • Evangelische Kirchengemeinde Winterbach
  • Gemeindehaus Johannes-Zwick-Haus



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Winterbach in Rheinland-Pfalz - 26.5.2012