Wittenberge in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Koordinaten: 53° 0′ N, 11° 45′ O
Höhe: 25 m ü. NN
Fläche: 50,44 km²
Einwohner: 19.630
Bevölkerungsdichte: 389 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19322
Vorwahl: 03877
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 424
Stadtgliederung: 7 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
August Bebel Straße 10
19322 Wittenberge
Webpräsenz: www.wittenberge.de
Bürgermeister: Klaus Petry (SPD)

Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg. Es ist damit das bedeutendste Musikfestival dieses musikalischen Genres in Deutschland. Seit 2001 bestehen eine Koproduktion mit dem Rbb-Fernsehen Berlin-Brandenburg und regelmäßige TV-Ausstrahlungen in den dritten Programmen der ARD. Gleichzeitig ist Wittenberge Austragungsort des jährlich stattfindenden „Internationalen Gesangswettbewerbes für Operette – Paul Lincke” zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses im Fach Operette.

Religionen

  • evangelisch
  • römisch-katholisch

Einwohnerentwicklung

(ab 1995 jeweils zum 31. Dezember)

  • 1980 - 32.287
  • 1990 - 27.956
  • 1995 - 24.515
  • 1996 - 24.041
  • 1997 - 23.833
  • 1998 - 23.398
  • 1999 - 22.825
  • 2000 - 22.163
  • 2001 - 21.513
  • 2002 - 21.112
  • 2003 - 20.639
  • 2004 - 20.120
  • 2005 - 19.767

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Wittenberge besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren und dem hauptamtlichen Bürgermeister.

  • CDU 5 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • Grüne 1 Sitz
  • FDP 3 Sitze
  • UBG 6 Sitze
  • PDS 7 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

Bürgermeister

  • Bürgermeister: Klaus Petry (wiedergewählt für 8 Jahre am 17. März 2002)

Städtepartnerschaften

Partnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Chalons-en-Champagne, Frankreich
Elmshorn, Deutschland
Rasgrad, Bulgarien

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Das Kultur- und Festspielhaus Wittenberge am Paul-Lincke-Platz

Elblandfestspiele Wittenberge - das internat. Festival für Operette und heitere Bühnenkunst in Deutschland (jährliche Veranstaltungen in den Sommermonaten)

Kino

Das Kino "Movie Star" am Bismarckplatz in der Friedrich-Ebert-Straße 15.

Museen

Das Stadtmuseum befindet sich in der Alten Burg, dem ältesten Wohnhaus der Stadt.

Bauwerke

  • Steintorturm (ältestes Gebäude, ca. 1300)
  • Uhrenturm Nähmaschinenwerk (Wittenberge), zweitgrößte freistehende Turmuhr Europas.
  • ehemalige Singer/Veritas-Nähmaschinenwerke (erbaut 1903)
  • historischer Bahnhof mit großem Gründerzeit-Speisesaal
  • Gropiussiedlung im städtischen Norden
  • Jugendstilhaus zu den vier Jahreszeiten (Denkmalschutz), Schillerplatz
  • Evangelische Kirche in der Altstadt, erbaut 1872
  • historischer Wasserturm mit Trinkhalle
  • Neoklassizistisches Rathaus (1912-1915) (Turmbesteigung in der wärmeren Jahreszeit möglich)
  • Eisenbahnbrücke (Elbbrücke)
  • längste Autobrücke der neuen Bundesländer (Elbbrücke)
  • Alte Ölmühle zu Wittenberge (Festspielgelände der Elblandfestspiele mit "Elblandbühne" / Kapazität: ca. 3.500 Besucher, Erbaut: 1856)

Parks

  • Stadtpark
  • Alter Friedhof
  • Schützenplatz (Veranstaltungsort für Zirkus, etc.)

Naturdenkmäler

  • Elbtalauen
  • Elberadweg
  • Deichanlagen der Elbe

Sportvereine

Regelmäßige Veranstaltungen

  • jährlich im Juli: Elblandfestspiele Wittenberge
  • jährlich im Mai: Internationaler Gesangswettbewerb für Operette "Paul Lincke" Wittenberge
  • jährlich im Juni: Dixilandfest im Hof des "Marie-Curie-Gymnasium" Wittenberge

Kulinarische Spezialitäten der Region

Knieperkohl ("Saurer Hansen")

Öffentliche Einrichtungen

Stadtinformation Wittenberge im Festspielhaus am Paul-Lincke-Platz,

Söhne und Töchter der Stadt

  • Friedrich Burmeister (1888–1968), Politiker der DDR
  • Klaus Havenstein (1922–1998), Schauspieler, Kabarettist und Moderator
  • Fried Lübbecke (1883–1965), Kunsthistoriker
  • Friedrich Schorlemmer (* 1944), Theologe
  • Joachim Tschirner, Dokumentarfilmregisseur und Akzidenz-Schriftsetzer
  • Udo Schenk, Schauspieler
  • Richard Kruspe, Gitarrist der Rockgruppe "Rammstein"
  • Eugen Hildach, Komponist
  • Heiko Reissig, Opernsänger, Schauspieler, Regisseur, Initiator der Elblandfestspiele
  • Marianne Ammerpohl, Konzertsängerin und Gesangspädagogin / "Nachtigall von Wittenberge"
  • Adolf Fritz Guhl, Dirigent und Generalmusikdirektor Rundfunkorchester Leipzig
  • Otto Hilgenfeldt, Pionier der Deutschen Handchirurgie

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Gans Edle Herren von und zu Putlitz (Stadtgründer)
  • Salomon Hertz, jüdischer Kaufmann aus Berlin, Gründer der Wittenberger Ölmühle an der Elbe
  • Paul Lincke, Berliner Operettenkomponist (Musikalische Ausbildung an der Wittenberger Stadtpfeiferei unter Rudolph Kleinow von 1882 - 1886)

Sonstiges

Die Stadt erhielt mit den Jahren zwei Identifikationsnamen, den ersten wegen des Nähmaschinenwerkes - "Wittenberge Stadt der Nähmaschinen" und den zweiten, da die meisten Arbeiter des Nähmaschinen- und des Zellwollwerks aber auch die der Ölmühle ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad bestritten - "Fahrradstadt Wittenberge" und Seit 2000 zunehmend "Festspielstadt Wittenberge".

Wittenberge ist beliebter Drehort diverser Filmproduktionen (historische Bausubstanz-Kulissen) u. a.:

  • Neger, Neger, Schornsteinfeger mit Veronica Ferres (2005)
  • Kleinruppin Forever mit Tobias Schenke, in einer Nebenrolle: Heiko Reissig (2004)
  • CrazyRace 2 mit Wolke Hegenbarth, Kathy Karrenbauer, Daniel Küblböck, Mundstuhl und Dirk Bach (2004)
  • Der Verleger mit Heiner Lauterbach (2001)
  • Toter Mann mit Nina Hoss, André Hennicke und Sven Pippig (2001)
  • Karbid und Sauerampfer mit Erwin Geschonneck und Marita Böhme (1963), Regie Frank Beyer

Verkehr

Der Bahnhof Wittenberge ist Bahnhof an der Strecke Hamburg–Berlin. Ferner verkehren Züge in Richtung Stendal und Magdeburg, sowie nach Berlin-Spandau über Pritzwalk, Wittstock und Neuruppin.

Zuvor verkehrten hier ab 1870 auch die Züge der Zweigbahn Wittenberge-Buchholz der Berlin-Hamburger Bahn, die bei Dömitz über die Elbe und über Dannenberg und Lüneburg nach Buchholz führte. Sie sollte ursprünglich der direkten Verbindung Berlin-Bremen dienen, was aber nicht zustande kam.

Mit der geschichtlichen Aufbereitung Wittenberger Eisenbahngeschichte beschäftigt sich der Verein Historischer Lokschuppen Wittenberge e. V.




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Informationsportal über Wittenberge in Brandenburg - 26.5.2012