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Wölferbütt ist eine kreisangehörige Gemeinde im südwestlichen Wartburgkreis (Thüringen). Der Ort liegt in der Vorderen Rhön etwa 45 Kilometer südwestlich von Eisenach. In der Gemeinde leben 442 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2003). GeografieDas Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 4,60 km². Wölferbütt liegt etwa 400 m hoch am Fuße des Dietrichsbergs. Zur Gemeinde Wölferbütt gehören noch die Ortsteile Mariengart und Masbach. GeschichteWölferbütt wurde das erste Mal 786 in einer Schenkungsurkunde von Karl dem Großen an das Kloster Hersfeld als Steiningsfeld urkundlich erwähnt. Der Ortsname Wölferbütt geht vermutlich auf einen Adeligen namens Wolf von Buttlar zurück, der im 16. Jahrhundert größere Besitzungen in der Flur des Ortes, der damals noch Steinfeld hieß, hatte. Der Ortsteil Mariengart wurde das erste Mal als Schalkeslohe erwähnt. 1339 wurde dort ein Servitenkloster gegründet, das 1368 nach Vacha verlegt wurde. Die Klostergebäude wurden 1525 im Bauernkrieg zerstört. Heute steht in Mariengart noch die Ruine einer Grabkapelle von 1676 und Reste einer Scheune des Klosters. Die Kapelle wurde für Kunigunde von Boineburg und Friedrich von Buttlar errichtet. 1704 brannte sie bei Reparaturarbeiten ab. Der Ortsteil Masbach war früher ein ritterlicher Hof. PolitikDie Bürgermeisterin heißt Dana Leise. Wirtschaft und InfrastrukturDie Gemeindeverwaltung und der Kindergarten sind in der alten Schule von 1913 untergebracht. KulturIn Wölferbütt wird jährlich in der ersten Septemberwoche in einem Festzelt am Dorfplatz Kirmes gefeiert. Es wird mit alten Trachten getanzt und vieles mehr. In den 70er und 80er Jahren waren in Wölferbütt Dorffestspiele zu denen mehr als 1000 Besuchern kamen. Im Ort sind einige alte Fachwerkhäuser erhalten. PersönlichkeitenIn Wölferbütt wurde der Heimatdichter August Herbart geboren, nach dem die Dorfstraße benannt ist.
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