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Wörrstadt in Rheinland-Pfalz ist Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt. Es liegt in Rheinhessen im Landkreis Alzey-Worms am nordwestlichen Rand der Oberrheinischen Tiefebene. Zu Wörrstadt gehört der Ortsteil Rommersheim. GeografieGeografische LageWörrstadt ist von der typischen rheinhessischen Kulturlandschaft umgeben: In den Gunsträumen wird intensiver Weinbau betrieben, in den weniger gut exponierten Lagen Ackerbau. Die rheinhessische Landschaft ist weitgehend ausgeräumt und die natürliche Vegetation ist kaum bis gar nicht vorhanden. Wörrstadt bietet hier für Rheinhessen eine Besonderheit: Mit dem Neuborn verfügt die Ortsgemeinde über eines des wenigen Waldgebiete der Region. In diesem Waldgebiet existieren viele natürliche Quellen, deren Wasser das Schwimmbad der Gemeinde, das Neubornbad, speist. Der Hauptort der Gemeinde Wörrstadt liegt auf einer Erhebung, wodurch sich reizvolle und für Rheinhessen beachtliche Fernblicke ermöglichen. Von Wörrstadt aus ist der Donnersberg, der Wiesberg sowie der Große Feldberg im Taunus zu sehen. Bei gutem Wetter ist auch die Skyline von Frankfurt am Main von einigen Punkten in der Gemarkung zu sehen. Der Ortsteil Rommersheim, ehemals Eichloch, liegt in einer Senke und schmiegt sich eindrucksvoll in die Kulturlandschaft ein. Aus der Gemarkung Rommersheim kann man schöne Blicke auf den Wiesberg und in Richtung Bad Kreuznach genießen. Nachbargemeinden
GeschichtePersönlichkeitenAdam Elsheimer, ein deutscher Maler des 17. Jahrhunderts, stammt aus Wörrstadt. Nach ihm ist die Adam-Elsheimer-Straße benannt. Seine Eltern wanderten nach Frankfurt aus, so bleibt umstritten, ob Elsheimer in Wörrstadt oder Frankfurt geboren wurde. Aus Wörrstadt stammt auch der Stadtschreiber von Mainz Nikolaus von Wörrstadt (oder Nicolaus von Werstad), der 1428 angesichts der drohenden Pleite der Stadt eine Rebellion gegen die Patrizier (die "Alten") anführte. Er wurde später von dem mutmaßlichen Buchdruck-Erfinder Johannes Gutenberg eigenmächtig in Straßburg festgesetzt. Eingemeindungen
Rommersheim wurde 824 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt. Eichloch war einst der Ortsname von Rommersheim, bevor es umbenannt wurde. In den 70er Jahren wurde es in die Ortsgemeinde Wörrstadt eingemeindet und ist damit auch Bestandteil der gleichnamigen Verbandsgemeinde. PartnerstadtArnay-le-Duc (Frankreich) seit 1986
Im August jährt sich die Partnerschaft zum 20.Male, eine große Feier ist geplant. PolitikOrtsbürgermeisterIngo Kleinfelder SPD Bürgermeister der VGMarkus Conrad CDU KulturSehenswürdigkeiten
Musik
Sport
Sportstätten
Freizeitangebote
Wirtschaft und InfrastrukturDer Hauptwirtschaftszweig der Stadt ist der Weinbau.
Wörrstadt liegt am Schnittpunkt der Bundesstraßen B420 und B271, zwei wichtigen regionalen Verkehrsachsen. Die Gemeinde verfügt ferner über eine Abfahrt an der Bundesautobahn A63, über die man die umliegenden mittleren und großen Zentren, wie Alzey, Worms, Mainz, Kaiserslautern und Frankfurt sehr gut erreichen kann. Die Distanz zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt Deutschlands, dem Flughafen Frankfurt am Main, beträgt via Straße rund 53 km. In wenigen Kilometern Entfernung von der Gemeinde liegt der Kreuzungspunkt der Bundeautobahnen A61 (Koblenz - Ludwigshafen) und A63 (Kaiserslautern - Mainz), das Alzeyer Kreuz. Insbesondere zwischen 6.30 Uhr und 9 Uhr von Wörrstadt in Richtung Mainz sowie zwischen 16.30 Uhr und 19 Uhr von Mainz in Richtung Alzey ist an Werktagen auf der A63 mit Stau zu rechnen. Die zweispurige Autobahn ist heutigen Anforderungen, zumindest zu den beschriebenen Zeiten, nicht mehr gewachsen. Über die Zugstrecke von Worms über Alzey nach Mainz, die im Rheinland-Pfalz-Takt betrieben wird, erreicht man vom Bahnhof Wörrstadt aus Mainz in rund einer halben Stunde. Der Flughafen Frankfurt am Main ist via Mainz in rund einer Stunde und die Innenstadt von Frankfurt in rund 75 Minuten erreichbar. Öffentliche Einrichtungen
Bildung
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