Wolmirsleben in Sachsen-Anhalt


Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Aschersleben-Staßfurt
Verwaltungsge-
meinschaft:
Egelner Mulde
Koordinaten: 51° 57′ N, 11° 29′ O
Höhe: 77 m ü. NN
Fläche: 16,90 km²
Einwohner: 1522
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39435
Vorwahl: 039268
Kfz-Kennzeichen: ASL
Gemeindeschlüssel: 15 3 52 043
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Markt 18
39435 Egeln
Webpräsenz: www.wolmirsleben.de
Bürgermeisterin: Monika Kukuk (CDU)

Wolmirsleben ist eine Gemeinde in der Börde, in der Mitte von Sachsen-Anhalt, direkt südwestlich von Magdeburg. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Egelner Mulde.

Geschichte

  • 937 - Wolmirsleben wurde das erste Mal als "Wilmersleve" erwähnt. Der Flecken wurde von Kaiser Otto I. an das Moritzkloster zu Magdeburg verschenkt.
  • 1227 - Vom Magdeburger Erzbischof wurde der Ort an die Magdeburger Domprobstei übereignet. Diese verkaufte einen Teil des Landes an das Kloster Berge und Kloster Marienstuhl.
  • 1618 bis 1648 - Der 30 jährige Krieg brachte Not und Elend in deren Folge die Bevölkerung stark dezimiert wurde.
  • 1648 - Im Westfälischen Frieden wurde Wolmirsleben Brandenburg zugeschlagen.
  • 1817 - Bau der Chaussee von Wolmirsleben nach Atzendorf
  • 1849 - Erschließung der Braunkohlengrube "Sophie", die 1925 stillgelegt wurde. In der Folge des untertägigen Bergbaus entstanden die Seen (Bruchseen) in der Umgebung.
  • 1888 - Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Etgersleben zur Grube "Sophie". Bis 1897 wurde die Bahnstrecke bis nach Unseburg verlängert. Die Züge verkehrten auf dieser Strecke nur bis zum 2. Weltkrieg.

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 12 Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin.

  • CDU 10 Sitze
  • PDS 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Wappen

Blasonierung: „In Grün ein silberner spitzbedachter Turm mit silbernem Knauf und schwarzen Öffnungen.”

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Nikolai

Sport

  • SV Wolmirsleben e.V.

Persönlichkeiten

  • Johann Esaias Silberschlag, 1721-1791. Deutscher Astronom und Theologe. Er war bis 1756 Landprediger in Wolmirsleben. 1754 heiratete er in Wolmirsleben Katharina Maria Köbke aus Magdeburg. Nach ihm ist ein kreisrunder Krater auf dem Mond (Durchmesser 13,4 km, Höhe 2530 m) benannt.



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Informationsportal über Wolmirsleben in Sachsen-Anhalt - 26.5.2012