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Woringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach. GeografieWoringen liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Ausdehnung des GemeindegebietesDas Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Woringen. Geschichte948 wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde an das Kloster in Kempten erstmals erwähnt. Die Ravensburger Bürgerfamilie Möttelin, genannt von Rappenstein, erwarb 1417 die Herrschaft in Woringen. Die Burg und das Dorf kamen 1516 an die Freie Reichsstadt Memmingen. Woringen wurde so evangelisch, nur die stiftskemptischen Untertanen im Dorf blieben weiter katholisch. 1547 verkaufte Memmingen das Dorf weiter an die Stiftung Unterhospital in Memmingen. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1863 wurde die Bahnlinie Memmingen-Kempten mit dem Bahnhof Woringen eröffnet. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.306, 1987 dann 1.405 und im Jahr 2000 1.628 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Samuel Glatz (CSU/Freie Bürger). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 630 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 99 T€. WappenBeschreibung: Gespalten von Silber und Rot; vorne auf grünem Dreiberg ein nach links gewendeter schwarzer Rabe, hinten ein silbernes Doppelkreuz. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zehn, im produzierenden Gewerbe 367 und im Bereich Handel und Verkehr 72 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 76 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 599. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 47 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.067 ha, davon waren 896 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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