Zahna in Sachsen-Anhalt


Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Wittenberg
Verwaltungsge-
meinschaft:
Elbaue-Fläming
Koordinaten: 51° 55′ N, 12° 47′ O
Höhe: 120 m ü. NN
Fläche: 39,96 km²
Einwohner: 3597
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06895
Vorwahl: 034924
Kfz-Kennzeichen: WB
Gemeindeschlüssel: 15 1 71 078
Adresse der
Stadtverwaltung:
Karl-Marx-Platz 8
06895 Zahna
Bürgermeister: Andreas Vogel

Zahna ist eine Stadt im Fläming unweit der Bundesstraße 2 an der Bahnlinie Berlin-Halle/Leipzig und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming.

Geografie

Gemeindegliederung

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Klebitz
  • Rahnsdorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Zur Bundesstraße 2, die Berlin und Lutherstadt Wittenberg verbindet, sind es in westlicher Richtung 9 km.
  • Der Bahnhof Zahna liegt an der Eisenbahnlinie Berlin - Lutherstadt Wittenberg - Halle (Saale)/Leipzig und wird von Zügen der DB Regio angefahren.

Geschichte

Zahna ist eine der ältesten Städte in Sachsen-Anhalt. Bewiesen ist, dass Zahna seit ca. 2000 v. Chr. ununterbrochen besiedelt ist. Bodenfunde belegen, dass der Germanenstamm der Semnonen vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Beginn der Völkerwanderung in der Region siedelte.

Nach 800 übernahmen die Sorben die Wohnsitze der Semnonen. Der historische Stadtkern geht in seiner Form und Struktur auf die hochmittelalterliche Besiedlung des Flämings durch niederländische Kolonisten (Flamen) im 12. Jahrhundert zurück.

Der gesamte nördlich von Wittenberg gelegene Höhenzug wurde dabei so stark durch die Eigenheiten der Flamen geprägt, dass sich die Herkunfts- und Stammesbezeichnung der Neusiedler auf den ganzen Landstrich bezog, der heute noch Fläming genannt wird.

1189 wird der Zahna als Burgwardhauptort genannt.

Ortsteile sind u. a. Rahnsdorf.

Zahna hat eine Städtepartnerschaft mit Steszew bei Posen / Poznan (Polen).

Sehenswürdigkeiten

  • Stift zum Heiligen Geist: 1336 von Herzog Rudolf I. von Sachsen-Wittenberg gegründet; 1547 abgebrannt, nachfolgend nebst einer Kapelle und den zum Betrieb der eigenen Landwirtschaft nötigen Gebäuden mit einer Beihilfe des Herzogs Moritz von Sachsen wieder aufgebaut; 1637 erneut abgebrannt und erst 1754 wieder aufgebaut. 1878 wurde die jetzige Stiftskapelle errichtet, 1906/07 das Anstaltsgebäude erweitert.



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Informationsportal über Zahna in Sachsen-Anhalt - 26.5.2012