Zinna in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Landkreis: Torgau-Oschatz
Verwaltungsge-
meinschaft:
Torgau
Koordinaten: 51° 34′ N, 12° 57′ O
Höhe: 89 m ü. NN
Fläche: 12,20 km²
Einwohner: 1661
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04860
Vorwahl: 03421
Kfz-Kennzeichen: TO
Gemeindeschlüssel: 14 3 89 380
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstrasse 18
04860 Zinna
Webpräsenz: www.zinna.de
Bürgermeisterin: Karin Knorscheidt (FW/WVG)

Zinna ist eine Gemeinde im Landkreis Torgau-Oschatz in Sachsen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Torgau an.

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt an der nordwestlichen Stadtgrenze von Torgau im Übergangsgebiet der Elbniederungen zur hügeligen Dübener Heide. Durch die Gemeinde führen die B 182 (Zinna) und die B 183 (Welsau). Die stillgelegte Bahnstrecke Torgau-Pretzsch führt ebenfalls durch den Ort.

Ortsteile

Zur Gemeinde gehören Zinna und Welsau

Sehenswürdigkeiten

  • Stadt Torgau
  • Kirche Welsau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts
  • Kirche Zinna

Geschichte

Die beiden Ortsteile sind slawischen Ursprungs. So bedeutet Zinna (von 'syno - Heu') Heudorf und Welsau (von veles - groß) soviel wie Großes Dorf. Zinna und Welsau werden im Jahr 1251 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1510 gehört Zinna zum Amt Torgau. Auf dem Zinnaer Berg wurde durch die Stadt Torgau ab dem Jahr 1518 Wein angebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Zinnaer Kirche im Jahr 1637 durch Truppen des schwedischen Feldherren Johan Banér zerstört und der Ort verwüstet. Im Jahr 1760 während des Siebenjährigen Krieges in der Schlacht bei Torgau auf den Süptizer Höhen wird der Ort abermals verwüstet. Am 25. Dezember 1813 kapituliert die französische Besatzung der Festung Torgau in Welsau in den Befreiungskriegen. Im Jahr 1850 werden beide Orte administrativ getrennt. Die Eisenbahnstrecke Torgau - Pretzsch wird 1895 eröffnet und der Ort erhält einen Bahnanschluss. Im Jahre 1910 wird der Ort an das zentrale Trinkwassernetz und 1920 an die Stromversorgung angeschlossen.




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Zinna in Sachsen - 26.5.2012