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Zweibrücken (frz. Deux-Ponts) ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, Deutschland. Sie ist mit ihren etwas über 35.000 Einwohnern die kleinste kreisfreie Stadt Deutschlands. Die Stadt hat einen Flughafen, einen der größten Rosengärten Deutschlands und ist Sitz des Pfälzischen Oberlandesgerichts. Der Name Zweibrücken stammt von einer im ausgehenden 12. Jahrhundert erbauten Burg, die einen doppelten Wehrgraben hatte, der über zwei Zugbrücken überquert werden musste. GeografieGeografische LageZweibrücken liegt im westlichen Südteil von Rheinland-Pfalz unmittelbar an der Grenze zum Saarland etwa 36 km (Luftlinie) südwestlich von Kaiserslautern im Westrich. Die Kernstadt von Zweibrücken befindet sich 25 km westlich von Pirmasens, das am Westrand des Pfälzer Waldes liegt. Dort liegt sie nur wenige Kilometer oberhalb bzw. südöstlich der Einmündung des Schwarzbachs in die Blies (im saarländischen Einöd) und wird auch vom Hornbach durchflossen, der in Frankreich entspringt und im Stadtgebiet in den Schwarzbach mündet. In der Umgebung Zweibrückens gibt es zahlreiche Wälder, in denen sich auch seltene Baumarten wie die Elsbeere finden. In einem dieser Waldgebiete steht mit 32,6 Metern Höhe eine der höchsten Elsbeeren der Welt (Stand 1994). Stadtteile und OrtsteileZweibrücken gliedert sich neben der Innenstadt in die Stadtteile Bubenhausen, Ernstweiler, Ixheim und Niederauerbach. Des weiteren existieren noch die durch Eingemeindung entstandenen Ortsteile Mörsbach im Norden, Oberauerbach im Nordosten, Rimschweiler im Süden, Mittelbach-Hengstbach im Südwesten, und Wattweiler im Westen der Stadt. GeschichteDer Name Zweibrücken wird 1170 erstmals urkundlich erwähnt. 1182 wurde Zweibrücken unter Heinrich I. Grafschaft und erhielt 1352 die Stadtrechte durch König Karl IV. verliehen. Der letzte Graf Eberhard verkaufte Burg und Stadt 1385 an den pfälzischen Kurfürsten Ruprecht I.. 1410 wurde Pfalz-Zweibrücken selbständiges Herzogtum. 1470 brannte die ganze Stadt durch einen verheerenden Brand nieder, wurde jedoch sofort wieder aufgebaut. Ab 1488 fand durch Jörg Gessler Buchdruck statt. In der Zeit von 1493-1510 wurde unter Herzog Alexander (Pfalz-Zweibrücken) die Alexanderkirche nach Plänen von Philipp Steinmetz erbaut. Herzog Wolfgang gründete 1559 das erste Zweibrücker Gymnasium, das zunächst im nahegelegenen ehemaligen Kloster Hornbach untergebracht und später nach ihm Herzog-Wolfgang-Gymnasium benannt wurde. In der Zeit um 1585 wurde das Herzogschloss mit Schlossmühle und Bibliothek errichtet. In Wolfgangs Regierungszeit wurde 1584 auch die herzogliche Münzprägestätte von Bergzabern nach Zweibrücken verlegt. 1589 wurde die Neue Münze neben der Alexanderkirche erbaut, die bis zu ihrem Untergang im Zweiten Weltkrieg ein prägendes Gebäude im Stadtbild war. Unter Johann dem Jüngeren erreichten die in Zweibrücken geprägten Münzen ihre höchste Qualität, mit seinem Tod 1635, während des Dreißigjährigen Kriegs, ging Zweibrückens Zeit als Münzprägestätte jedoch zu Ende. Im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen wurde die Stadt danach zweimal zerstört, zum ersten Mal bereits in Johanns Todesjahr und zum zweiten Mal 1677 in den Reunionskriegen. 1635 führte Matthias Gallas die kaiserlichen Truppen gegen die Stadt, die durch Reinhold von Rosen (1605–1667) verteidigt wurde. Unter Herzog Gustav Samuel Leopold erfolgte in der Zeit von 1720 - 1725 der Bau des Stadtschlosses in der Nähe des im Krieg zerstörten Schlosses durch den Baumeister Jonas Erikson Sundahl. Herzog Christian IV. gründete 1755 das Zweibrücker Gestüt. In der Zeit von 1793 - 1814 war Zweibrückens durch französische Truppen unter Napoleon besetzt. Während dieser Zeit wurde die Stadt 1801 durch den Frieden von Lunéville zusammen mit weiteren linksrheinischen Gebieten französisch und Sitz einer Unterpräfektur des Departements Donnersberg. 1816 schlug der Wiener Kongress die linksrheinischen Teile der vorherigen Pfalz Bayern zu. Zweibrücken wurde daraufhin Sitz des Königlich Bayerischen Appellationshofes (heute Oberlandesgericht). 1834 begann die Industrialisierung in Zweibrücken mit der Gründung der Dingler'schen Maschinenfabrik durch Christian Dingler. 1857 erfolgte der Anschluss an die Eisenbahn. Das letzte große gesellschaftliche Ereignis vor dem 1. Weltkrieg war die Einweihung des Zweibrücker Rosengartens durch Prinzessin Hildegard von Bayern im Juni 1914. Als Folge des 1. Weltkrieges war Zweibrücken zwischen 1918 und 1930 durch französische Truppen besetzt. 1926 wurden die heutigen Stadtteile Bubenhausen und Ernstweiler eingemeindet, 1938 Ixheim und Niederauerbach. Im Zuge der Reichspogromnacht wurde 1938 auch die Zweibrücker Synagoge zerstört. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde die Stadt 1939 - 1940 evakuiert, so dass sie in der so genannten Roten Zone lag. Kurz vor Kriegsende wurde die Stadt am 14. März 1945 durch einen alliierten Bombenangriff durch die Royal Air Force fast vollständig zerstört. Am 20. März erreichen amerikanische Bodentruppen Zweibrücken. Das im Krieg zerstörte ehemaligen Residenzschloss wurde 1965 wieder aufgebaut; es ist heute Sitz des Pfälzischen Oberlandesgerichts. 1972 wurden die heutigen Ortsteile Mittelbach-Hengstbach, Mörsbach, Oberauerbach, Rimschweiler und Wattweiler eingemeindet; Zweibrücken wurde Sitz der aus Teilen des ehemaligen Landkreises Zweibrücken gebildeten Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. 1986 kollidierten über Rimschweiler zwei Jets der US Air Force vom Typ F4 Phantom II. Dabei wurden ein Pilot und ein Dorfbewohner getötet. 1987 wurde das altsprachlich orientierte Herzog-Wolfgang-Gymnasium, damals das zweitälteste Gymnasium Deutschlands, aufgelöst und mit dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Helmholtz-Gymnasium zusammengelegt, das dann für einige Jahre noch einen altsprachlichen Zweig unterhielt. 1990 wurde Zweibrücken zum größten Konversionsfall. Durch den Abzug der Amerikaner wurde Militärgelände frei, das insgesamt einem Drittel der gesamten Stadtfläche entsprach. Durch die Arbeitsplatzverluste erhöhte sich die Arbeitslosenquote um 10 Punkte auf ca. 21 %. Dies führte zu einem Nachfragerückgang im Einzelhandel von ca. 25 %. Damals führten kreative, konsequente und schnelle Entscheidungen auf der Seite der Stadt und die große Unterstützung des Landes mit 252 Mio. € zu einer nicht für möglich gehaltenen Verbesserung der Lage in Zweibrücken. Der Konversionsfall Zweibrücken wurde zum Vorbild für andere. PolitikStadtrat
BürgermeisterOberbürgermeister von Zweibrücken ist seit 2004 Prof. Dr. Helmut Reichling. Reichling wurde als unabhängiger Kandidat gewählt und ist Mitglied der CDU. Er war ab 1996 Professor für Mittelstandsökonomie, insbesondere Marketing des Mittelstandes an der Fachhochschule in Zweibrücken. Daneben wird die Verwaltungsleitung von Zweibrücken gebildet durch die Bürgermeister Heinz Heller (SPD) und die Beigeordneten Rolf Franzen (CDU) und Kurt Dettweiler (FWG). Siehe auch:
WappenDas Zweibrücker Wappen in heraldischer Sprache beschrieben ist: in gold ein blau gezüngter und bewehrter roter Löwe, belegt mit einem blauen Turnierkragen. Entgegen dem volkstümlichen Glauben handelt es sich bei dem letzterem nicht um eine blaue Brücke. Dieses Stadtwappen ist identisch mit dem der Grafen von Zweibrücken, einer Seitenlinie der Grafen von Saarbrücken. Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenDas Zweibrücker Stadtmuseum dokumentiert in einer Dauerausstellung im ehemaligen Wohnhaus des berühmten Zweibrücker Hofmalers Johann Christian von Mannlich die wechselhafte Geschichte der Stadt Zweibrücken. Daneben finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, z.B. zum 200-jährigen Bestehen des Landgestüts. Das zweite wichtige Zweibrücker Museum ist die Naturwissenschaftliche Sammlung. Die Dauerausstellung ist im Gebäude der Touristinformation untergebracht und stellt die einzige Institution dieser Art in Westpfalz dar. BibliothekenDie Bibliotheca Bipontina Zweibrücken ist eine wissenschaftliche Regionalbibliothek in Zweibrücken, deren Bestand hauptsächlich auf gerettete Teile der herzoglichen Bibliotheken zurückgeht und die daher teilweise sehr wertvolle Erstausgaben ab dem 16. Jahrhundert beherbergt. Sie ist Teil des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz und eine der bedeutendsten Altbestandsbibliotheken des Landes. Untergebracht ist die Bibliotheca Bipontina im Gebäude des Helmholtz-Gymnasiums. In der Herzogstraße ist die Stadtbücherei Zweibrücken mit einem Bestand von etwa 50.000 Bänden zu finden. Zweigstellen sind die Jugendbibliothek und die Außenstelle Rimschweiler. Bauwerke
Parks
PferdezuchtDas Landgestüt Zweibrücken ist das Landgestüt des Landes Rheinland-Pfalz. Es stellt Hengste für die Zucht zur Verfügung und betreibt eine Besamungsstation. Die Gründung des Gestüts und die Zucht des „Zweibrückers” geht auf die Regierungszeit Christians IV zurück. Sport und FreizeitZweibrücken bietet sowohl Einwohnern als auch Besuchern ein ansprechendes Erholungsgebiet mit zahlreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Auch Radfahrer kommen in Zweibrücken auf ihre Kosten. Dafür sorgt ein gut ausgebautes und weit verzweigtes Radwegnetz. Im Bereich "Öffentlicher Personenverkehr" ist das Stadtgebiet sehr gut versorgt. Die einzelnen Stadtteile sind durch attraktive Buslinien (meist im 30-Minuten-Takt) verbunden. Im Stadtzentrum stehen über 4.000 Parkplätze zur Verfügung. Mehr als 400 Vereine bieten zahlreiche Möglichkeiten der Betätigung. Einrichtungen
Vereine
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrZweibrücken liegt direkt an der Bundesautobahn 8 und verfügt über einen eigenen Flughafen mit einer 3 km langen Start- und Landebahn. Über den Flughafen Zweibrücken ZQW (4km), die Flughäfen Saarbrücken (40 km), Luxemburg (120 km) und Frankfurt am Main (160 km) ist die Stadt in das regionale und internationale Flugnetz eingebunden. Die nächsten Binnenwasserhäfen befinden sich in Saarbrücken (40 km) und Ludwigshafen/Mannheim (100 km). Zweibrücken ist an die Eisenbahnstrecke Saarbrücken - Pirmasens angebunden. Früher zweigte von Zweibrücken ferner die Hornbachbahn nach Brenschelbach ab. Der älteste Zweibrücker Bahnanschluss erfolgte ab 1857 über Homburg an die Pfälzische Ludwigsbahn. Diese Verbindung wurde 1987 eingestellt. Seit mehreren Jahren werden aufgrund positiver Wirtschaftlichkeitsgutachten immer wieder Anläufe zur Reaktivierung unternommen, scheiterten bisher jedoch stets an der fehlenden Bereitschaft des Saarlandes zu einer Beteiligung an den Kosten. Der Zweibrücker Bahnhof ist an den Rheinland-Pfalz Takt angeschlossen. Stündlich fährt die Regionalbahn von hier aus nach Saarbrücken bzw. nach Pirmasens mit Umsteigemöglichkeit nach Landau oder Kaiserslautern. Der IC-Haltepunkt Homburg ist von Zweibrücken in ca. 20 min mit dem Bus zu erreichen. MedienIn Zweibrücken erscheinen täglich „Die Rheinpfalz” und der „Pfälzische Merkur” mit einem eigenständigen Regionalteil für Zweibrücken. BildungIm Zuge der Konversionsmaßnahmen nach dem Abzug der Amerikaner wurde auf dem ehemaligen Militärgelände auf dem Zweibrücker Kreuzberg 1993 eine Fachhochschule errichtet. Zusammen mit den Standorten in Pirmasens und Kaiserslautern ist sie Teil der Fachhochschule Kaiserslautern. Zweibrücken besitzt zwei Gymnasien (Hofenfels- und Helmholtz-Gymnasium), eine Realschule und vier Hauptschulen. An der Berufsbildenden Schule Zweibrücken sind alle Abschlüsse von der Berufsreife bis zur allgemeinen Hochschulreife möglich. Das historisch erwähnenswerte Herzog-Wolfgang-Gymnasium (altsprachlich) wurde in den 80er Jahren mit dem Helmholtz-Gymnasium zusammengelegt. Es gibt auch eine städtische und mehrere private Musikschulen sowie eine Volkshochschule. UnternehmenEiner der größten Arbeitgeber Zweibrückens ist die traditionsreiche Metallbaufirma Terex-Demag, die aus den ehemaligen Dingler-Werken entstanden ist. Darüber hinaus beheimatet Zweibrücken auch ein Werk des Landmaschinenherstellers John Deere. Nach dem Abzug der amerikanischen Armee vom Zweibrücker Flughafen wurde ein Designer Outlet Center (DOZ) gebaut, welches in der Endphase auf über 38.000 m² ausgelegt ist. Zunächst wurden aber nur rund 20.000 m² Verkaufsfläche realisiert, dennoch ist es bereits das größte Outlet-Center Deutschlands. Die Umnutzung der Luftfahrtinfrastruktur in einen zivilen Flughafen wurde mit erheblichen öffentlichen Mitteln gefördert. Nach Jahren des Stillstands bahnt sich seit 2006 ein deutlicher Aufschwung an. So bietet die Fluggesellschaft Germanwings 2x täglich Flüge von und nach Berlin an. Die Fluggesellschaft Hapagfly zieht von Saarbrücken nach Zweibrücken um. Ferner sind seit mehreren Jahren eine Reihe von Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der zivilen Luftfahrt sowie ein Technologiepark (Multimedia-Internet-Park Zweibrücken, MIPZ), eine Kooperation des Landes mit der Firma United Internet, der vor allem als Gründerzentrum für Startup Unternehmen gedacht ist, auf dem Gelände vorhanden. Im Jahr 2003 kam es zur Insolvenz der Firma Pörringer & Schindler, welche als eines der traditionellen Zweibrücker Unternehmen galt. Auf diesem Gelände entsteht momentan ein Einkaufszentrum. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
siehe auch:
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
RosenköniginDie Stadt Zweibrücken wird bei verschiedenen kulturellen Anlässen von der Rosenkönigin vertreten, diese wird alle zwei Jahre neu gewählt. Militär1757-1791 Stationierung des Regiments Royal Deux-Ponts. Das Regiment nahm mit dem unter Marschall Rochambeau geführten Expeditionscorps 1780-1783 am US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil. 1781 spielten die Zweibrücker-Truppen eine Schlüsselrolle in der Schlacht von Yorktown. Sie verteidigten in dieser Schlacht die Befestigungsanlage "Redoute 9". Seit 1978 besteht daher eine Städtepartnerschaft zwischen Zweibrücken und der US-amerikanischen Stadt Yorktown/Virginia. Als Folge des Wiener-Kongresses gelangte das Herzogtum Zweibrücken-Pfalz ab 1815 zu Bayern und das 22. königlich bayrische Infanterieregiment wurde in Zweibrücken stationiert. Zweibrücken besaß ab dem deutsch-französischen Krieg aufgrund der Grenznähe zu Frankreich stets eine wichtige strategische Bedeutung. Daher wurden mehrere Kasernen in Zweibrücken errichtet. Die "Rote Kaserne", die "Weiße Kaserne" und die "Niederauerbachkaserne". Die "Rote Kaserne" wurde in den 50er-Jahren abgerissen. Diese wurden nach der Reichsgründung durch die Reichswehr und ab 1918/1919 durch die Reichswehr genutzt. Die Umgebung Zweibrückens war im zweiten Weltkrieg in den Westwall eingebunden. Noch heute kann man rund um Zweibrücken Bunkeranlagen auffinden. Die meisten sind jedoch fast vollständig gesprengt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zuerst französische Truppen in Zweibrücken stationiert. Sie blieben bis 1977. Die Franzosen begannen 1951 mit dem Bau eines Militärflughafens in der Nähe Zweibrückens. Dieser wurde 1953 an die kanadische Luftwaffe übergeben. Nach dem Abzug der Kanadier 1969 übernahmen die US-Amerikaner den Flughafen. Bereits seit 1952 war die US-Armee in Zweibrücken in der Kreuzbergkaserne stationiert. Daneben unterhielt sie noch viele kleine Liegenschaften. Auch die "Rote Kaserne" und die "Weiße Kaserne" wurden zeitweise von der US-Armee genutzt. Zeitweise lebten in der 38.000 Einwohner zählenden Stadt schätzungsweise 9.000 US-Bürger. Nach der Einheit Deutschlands wurden die US-Truppen sukzessive aus Zweibrücken abgezogen. Die letzten Einheiten verließen 1994 die Stadt. Damit ist Zweibrücken, das 1956 auch Bundeswehrstandort wurde und damit bis 1969 eine Vier-Garnisonen-Stadt war, eine der deutschen Städte, die sich intensiv mit Konversion von militärischen Anlagen in zivile beschäftigen mussten. Die "Weiße Kaserne" soll in ein ziviles Wohnquartier umgewandelt werden. Die Kreuzbergkaserne wurde Ende der 1990'er Jahre zu einem innovativen Fachhochschulstandort ausgebaut, der sich gut entwickelt. Auf dem Flughafengelände hat sich eines der größten europäischen Fabrikverkaufszentren angesiedelt. Der Flughafen Zweibrücken ist nunmehr ein ziviler Verkehrsflughafen. Er wird durch Linien-, Charter- und Frachtverkehr genutzt. Die Niederauerbach-Kaserne wird seit der Gründung der Bundeswehr von dieser genutzt. Im Jahr 2005 sind dort das Fallschirmjägerbataillon 263, das 5./Feldjägerbataillon, die Sanitätsstaffel Zweibrücken und mehrere andere kleinere Einheiten der Bundeswehr stationiert. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
